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Sportster History

XL883

Als Harley Davidson die Entwicklungen an einem OHV-Zylinder (Über dem Zylinder liegende Ventile) abgeschlossen hatte, war eine Ikone geboren. Die Kompakte Bauweise dieses Motorenkonzept sollte von fortan eine ganze Ära prägen.

 

XLH- Dies war die sogenannte „luxury“ Linie der Sportster-Reihe. Mit jeglichem Zubehör ausgestattet und an Tourenfahrern orientiert. Diese Modelle waren sehr schnell nach Markteinführung vergriffen.


 

 

XLCH- Die „Sportliche“ Variante der Sportster. Das „CH“ in der Bezeichnung steht für „Competition Hot“. Diese abgespeckte („leichte“) Version wurde für die Nutzung von On- und Offroadbetrieb angeboten.

  

So wurde dieses Modell mit Modifikationen schon aus dem Hauseigenen Sortiment bestückt. Der Kunde hatte viele Optionen der Anpassung. 

Damals neu war hier bereits ab Werk eine Magnetzündung verbaut.

Hochgelegte Auspuffanlage, Einzelsitz, „Peanut“ Tank, und weitere Einzelheiten standen zur Auswahl. Hier kam auch erstmals der sogenannte „eyebrow“ Scheinwerfer zum Einsatz. Ein System wo an einer Halteplatte der Scheinwerfer von unten montiert ist. Was bis heute den Style der Sportster geprägt hat und ein design das bis heute bestand hat.

 

Um der Konkurrenz aus Europa (BSA, Triumph etc.) die Stirn zu bieten, war dies der Versuch den Vormarsch leichter wendiger Motorräder Einhalt zu gebieten.

 

XL1200

Dieses Modell wurde von 1996 bis 2007 produziert. Offeriert und angepriesen als Sport-Tourer. Im Volksmund war Sie die 1200er Sportster.

 

XLR

Harley Davidson engagierte sich von Anfang an im Rennsport. Sowohl in Strassenrennen als auch Wettbewerben im Gelände. In den vereinigten Staaten waren und sind sogenannte „Dirttrack Races“, Wettrennen auf einem Oval mit erdigem Untergrund, sehr populär. Harley bewies mit der XLR welches Potential in dem Motorenkonzept steckt.

Jedoch gab es ein Hubraum Reglement der Rennserien und der 883cc V-Twin musste immer in der Sonderkategorie starten. Somit war es nicht erlaubt an den Nationalen Klassen Rennen mitzumischen. Als Antwort von Harley wurde die XR 750 entwickelt.

XR750 / XR1000 / XR1200

Mit dem XLR Nachfolger der XR 750, wurde ein konkurrenzloses Fahrzeug auf die Beine gestellt. Eine reine Rennmaschine für Strassen und Geländerennen.

In Dirttrack-Rennen wurde es zu einer unschlagbaren Marke.

Der gedreht hintere Zylinder ist mit eigenem Vergaser als optisches Merkmal sehr auffällig. Durch die Hubraumanpassung von 883 auf 750 konnte dieses Modell an allen Rennserien mitfahren.

Es war das erfolgreichste Motorrad in der Renngeschichte von Harley Davidson. Diese Modelle sind so wertvoll geworden das bereits heute die Preise für solch ein Fahrzeug schon 50.000 Euro übersteigen.

 

 

Anfang der 1980er Jahre legte Harley Davidson eine Strassenversion mit 1000cc auf. Mit den 2 Vergasern und anderen Steuerzeiten lag die Leistung knapp unter 100 PS. Dies war damals der Feuerstuhl unter den Sportster und ist auch heute ein gesuchtes Objekt.

Eine Hommage an dieses sehr erfolgreiche Rennmotorrad kam 2007 die XLR1200 auf den Markt. Diese ist aber aufgrund der geringen Nachfrage wieder eingestellt worden. 

Durch moderne Einspritzanlage und der aufrechten Sitzposition, avancierte sie schnell zum Kurvenraeuber. Leider wichen der modernen Technik die gedrehten hinteren Zylinder. In den nächsten Jahren werden diese immer gefragter und gelten heute schon als Geheimtipp.

 

XLCR

Die Harley Davidson XLCR war der erste Cafe Racer der von 1977 bis 1979 produziert wurde. Der damals junge William Godfrey „Willi G.“ Davidson, ein Enkel des Mitbegründers von Harley Davidson William A. Davidson, arbeitete im Hause als Fahrzeugdesigner. Er entwarf die „Super-Glide“ und den „Low-Rider“ und arbeite an vielen anderen Modellen und Modelllinien. Dieses Modell stammte komplett aus seiner Feder.

Seine Überlegung war, ein Bike speziell für sich selbst zu entwerfen. Er ging mit den Formen und der Linienführung eigene Wege und leider fand er bei den Kunden damit keinen Anklang. Sie gilt als der grösste Flop der Firmengeschichte. Aber nach 30 Jahren ist es nun eines der begehrtesten Sammlerstücke geworden.

 

Als Hommage an dieses Modell ist seit 2014 die Harley Davidson 750 Street im Sortiment.

Als wendiges Stadtmotorrad konzipiert und im Customlook gehalten eine gelungene Wiederauflage des Urmodels. Hier betrat Harley Davidson jedoch Neuland und lies viele Teile (wie unüblich für Harley) in Östlichen Teilen der Welt fertigen. Damit brach in vielen Einzelheiten der Motorradhersteller mit seiner Linie. Dies kommt auch bei den Kunden bis heute nicht an. Vielleicht wird auch dieses Modell in 30 Jahren ein gesuchtes Sammlerstück.